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Leragasztott száj: ez az, ami az új mozgalom mögött áll Németországban

  • Szerző:nuus
  • 2018.02.23 | 17:08

Új mozgalom indult útjára Németországban, amelynek lényege, hogy leragasztott szájjal fényképezik magukat az Instán a népek, a #wegmit219a hashtaggel.

A mozgalom mögött egy konzervatív törvényjavaslat – a 219a – áll, amelynek lényege, hogy az egészségügyi dolgozóknak, elsősorban nőgyógyászoknak megtiltsák, hogy nyilvánosan – például a honlapjukon – információt adjanak át a terhességmegszakítással kapcsolatban. Ez sokak szerint a szólásszabadság meggyalázása, ezért ezrek tüntetnek leragasztott szájjal a közösségi médiafelületeken a korlátozás ellen:

Sicherlich erinnert ihr euch an die Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel im November 2017, weil sie auf ihrer Website Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen anbot. Durch ihren mutigen Schritt gegen die Kläger zu prozessieren, konnte sie eine große Aufmerksamkeit auf das Thema lenken, was endlich zu einer dringend notwendigen, breiten, gesellschaftlichen Debatte führte. Nun steht der Paragraf 219a, der maßgeblich zur Verurteilung führte, mächtig unter Druck. Noch heute soll darüber abgestimmt werden, ob der Paragraf abgeschafft werden kann. Alle weiteren Informationen und unsere Gründe gegen den Paragrafen findet ihr jetzt im Magazin! ?? In Solidarität mit allen Betroffenen! #wegmit219a #219a #brainfood #nawmmovement #feminism #insolidarity #mybodymychoice #womenunite #sisterhood #nojudgement #girlsjustwanttohavefundamentalrights #womensupportingwomen #womensrights #prochoice

NOT ANOTHER WOMAN MAG (@notanotherwomanmag) által megosztott bejegyzés,

am 22. februar, also kommenden donnerstag, wird im bundestag der § 219a debattiert und auch ein gesetzentwurf verhandelt, um diesen paragrafen endlich abzuschaffen. warum ist er ein problem? weil er das informationsrecht und damit die körperliche selbstbestimmung beschneidet! fakt ist: wer in deutschland herausfinden möchte, wo ein schwangerschaftsabbruch möglich ist oder wer sich auch nur zum thema informieren will, kann das nicht einfach über eine recherche im internet tun. aufgrund von § 219a machen sich ärzt_innen nämlich strafbar wenn sie die bloße information auf die eigene webseite packen, dass sie auch abbrüche durchführen! dies wird als „werbung“ für abbrüche gewertet – verboten nach § 219a. wenn fundamentalistische abtreibungsgegner_innen dagegen listen mit ärzt_innen erstellen die abbrüche durchführen, um sie im netz zu diffamieren, ist das wiederum nicht verboten. § 219a wurde mit der ersten nationalsozialistischen (!) strafrechtsreform 1933 ins strafgesetzbuch eingefügt und nach 1945 kaum geändert. seitdem wurde der paragraf kaum angewendet, aber fundamentalistische abtreibungsgegner_innen üben darüber immer wieder druck auf ärzt_innen aus, was selbst bei eingestellten gerichtsverfahren noch hohe finanzielle kosten bedeutet. die ärztin ‪kristina hänel‬ wird z.b. seit mehr als 10 jahren wiederholt von abtreibungsgegner_innen angezeigt und wurde letzten dezember sogar zu einer geldstrafe von 6.000 € verurteilt. § 219a stigmatisiert betroffene, erschwert zugang zu seriösen medizinischen informationen und hindert ärzt_innen daran ihren job zu machen. dieser naziparagraf gehört endlich abgeschafft! macht mit und sagt: ‪#wegmit219a!‬ bei @prochoice_de findet ihr alle infos zur aktion ? #prochoice #mybodymychoice #reproductiverights #reproductivejustice #ineedfeminism #feminism #solidarity

marthadear (@marthadear) által megosztott bejegyzés,


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